Kinderspielhaus

Hallo zusammen,

in diesem kleinen Beitrag möchte ich euch über das Projekt „Kinderspielhaus“ informieren. Nach langen Diskussionen mit Chefin über den Sinn und Unsinn eines Spielhauses habe ich den Ehe-Kampf verloren und wurde dazu verdonnert ein Kinderspielhaus zu errichten.

Nun gibt es die Dinger von allen möglichen Herstellern zu kaufen – doch wenn man vor den Nachbarn im Dorf punkten will, dann kann man natürlich kein gekauftes Spielhaus kaufen – zudem ist unsere Grundstücksform an der Stelle auch eher ungeeignet ein „Haus von der Stange“ zu erwerben.

Das Fundament: 

Will man so ein Haus auf Stelzen bauen, dann sollte natürlich in allen Fällen dafür gesorgt werden, dass man ein ordentliches Fundament hat. In unserem Fall wurden dazu ca. 60-70cm tiefe Löcher in 40x40cm gegraben, die dann ausbetoniert wurden. Zur Befestigung der Ständer habe ich U-Pfostenträger zum Einbetonieren verwendet, die gibt es im Baumarkt, sind dort allerdings ziemlich teuer. Ich habe mich daher für Träger aus dem Internet entschieden, man findet sie bspw. bei bei Amazon

Nachdem die Löcher gebuddelt waren und der Inhalt durch meinen Nachbarn „entsorgt“ wurde (vielen Dank auch auf diesem Wege dafür) ging es ans Betonieren – dazu hätte man Fertigbeton nutzen können, allerdings kostet da ein Sack je nach Baumarkt ca. 4,-EUR mit denen man nicht besonders weit kommt. Beim selbst Anmischen benötigt man etwa 1/3 m³ Sand/Kies und in meinem Fall ca. 8 Säcke Zement, was unterm Strich auf ca. 40,-EUR kommt. Fixieren lassen sich die U-Betonanker mit Holz, welches links und rechts über das Loch raus schaut. Versucht gar nicht erst das in Waage über die Löcher hin zu bekommen – das ganze muss später über die Höhe des Ständerwerks ausgeglichen werden.

Im Anschluss sollte der Beton schon mal so 2-3 Tage in Ruhe gelassen werden – in meinem Fall war es eine Woche (weil Samstag -> Samstag).

 

 

 

Die Ständer

Für mein Spielhaus habe ich im Obi Kesseldruck imprägnierte Holzständer in 9x9cm erworben, die auf ca. 1,50 Höhe auf die Betonanker gesetzt wurden. Diese wurden dann mit Dreiecks-Verstrebungen in alle Richtungen so verspannt, dass eine stabile Grundverbindung ensteht. Die Querbalken für die eigentliche Plattform sind ebenfalls aus Kesseldruck imprägnierten Holzbalken, allerdings nur in 7x7cm. Ich hatte im Vorfeld „Angst“ die könnten zu dünn sein – wenn im Abstand von unter 50cm gesetzt wird die Konstruktion allerdings sehr massiv und hält meine 90kg (hust) auch ohne Probleme aus. Auf die Querbalken kamen nun Bodendielen – hier fiel die Wahl mal wieder auf -> Kesseldruck imprägnierte Terrassendielen. Das ganze sieht dann in etwa so aus:

 

 

 

 

 

Der Aufbau

Ja.. hier ist man natürlich ziemlich frei. Ursprünglich wollte ich ein komplettes Haus auf die Plattform setzen, allerdings wurde während des Baus „agil“ beschlossen nur einen Turm und den Rest als Umrandung zu gestallten. Den Kindern gefällt es und Papa hatte weniger Arbeit. Noch einige „Accessoires“ montiert und fertig ist das Spielhaus.

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